Was ist eigentlich eine FSS ?
Diese Frage wird alte CB-Funker wohl kaum interessieren, da Sie wohl
schon einmal an einer oder mehreren FSS teilgenommen haben und von
daher den Ablauf bestens kennen.
Für Neueinsteiger im Bereich CB-Funk möchten wir dies jedoch mit ein
paar Worten einfach erklären.
Eine CB-Funkstation (meist Auto) versteckt sich mit unbekanntem Standort
in einem bestimmten Radius um den Ausgangspunkt. Zu einer vorher
bereits abgesprochenen Zeit beginnt der Signalgeber auf einem bekannten
Kanal ein Signal zu senden. Dieses ist oftmals (aber nicht immer) bereits
am Startplatz der suchenden zu hören.
Durch drehen des eigenen Fahrzeuges (muss nicht unbedingt ein Auto sein),
kann man mit etwas Geschick die Richtung über die Anzeige des eigenen
Funkgerätes (S-Meter) erkennen. Man fährt in diese Richtung und hört im
Regelfall das Signal des Fuchses (so nennt man den Signalgeber) immer
lauter und besser.
Sinn und Zweck einer solchen Suche ist es, in möglichst kurzer Zeit den
Fuchs aufzuspüren. Bei offiziellen Funk-Signal-Suchfahrten (FSS) werden
Startgelder erhoben, die ersten beim Fuchs erhalten dafür Pokale oder
Sachpreise.
Bei besonderen Veranstaltungen wird durch den Einsatz mehrerer Füchse
die Sache noch etwas schwerer. Hier entscheidet dann wirklich das können,
nicht mehr der Zufall. Alle Ergebnisse zusammen werden addiert und nach
einem zuvor festgelegten Prinzip bewertet.
Zu den Spitzentagen des CB-Funks fuhren bei solchen FSS im Gebiet der
Arge durchaus 100 Fahrzeuge und mehr an einer solchen Suche mit. Dies
ist heute leider nicht mehr der Fall. Steigende Benzinpreise und der Umstieg
von CB-Funk auf Handy haben Ihre Spuren hinterlassen. Daher ist Nachwuchs
bei diesem Sport herzlich willkommen.
Neueinsteiger bekommen bei Funkfachgeschäften und aktiven Vereinen
oder auch der Arge CB-Funk Südwest e.V. gerne weitere und genauere
Infos, wie man am besten vorgeht, wo die nächste FSS stattfindet und wo
man sich das ganze vielleicht einmal nur anschauen kann ohne gleich
mitmachen zu wollen.
(TK)